Motivation und Training: Das ist so eine Sache...
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Mit der Motivation ist es so eine Sache. Jeder weiss es: Wir sollten uns regelmässig bewegen, aktiv sein und unseren Körper fordern. Aber das in unseren Alltag einzubauen ist manchmal eine echte Herausforderung. Und das ist völlig normal. Auch ich bin nicht immer motiviert, und das gestehe ich ganz offen ein. Das Leben besteht nun mal aus Wellen, und unsere Motivation schwingt mit.
Motivation ist so eine Sache.
Kennt ihr das auch? Nach einer längeren Pause fällt der erste Schritt besonders schwer. Man erinnert sich daran, wie fit man mal war, wie gut sich Bewegung angefühlt hat. Aber gleichzeitig ist da diese Unsicherheit - wird es wieder so werden? Diese Mischung aus Vorfreude und einer gewissen "Angst" vor der Anstrengung kenne ich nur zu gut.
Das Schwierige daran: Unser Kopf weiss genau, wie gut uns Bewegung tut. Wir erinnern uns an das energiegeladene Gefühl nach dem Training, an die bessere Stimmung, die gesteigerte Fitness. Aber die Bequemlichkeit und manchmal auch diese kleine Angst vor dem Neustart halten uns zurück. Der erste Schritt ist der schwerste - danach wird es mit jedem Mal etwas leichter.
Der Weg zur eigenen Routine
Es gibt unzählige Ratgeber und Tipps, was man alles tun sollte – und nein, auch ich habe keine ultimative Antwort. Aber ich möchte einige Gedanken mit dir teilen, die mir persönlich geholfen haben, gerade auch nach Pausen wieder in die Bewegung zu finden:
1. Klein anfangen, dranbleiben
Aus eigener Erfahrung ist dies der wichtigste Punkt: Einfach machen, egal was, Hauptsache machen. Gerade nach einer Pause muss es nicht gleich das intensive Workout von früher sein. Eine kurze Runde um den Block ist besser als auf der Couch sitzen zu bleiben. Ein paar Minuten Bewegung sind besser als gar keine. Mit der Zeit findest du deinen Rhythmus wieder - oft schneller als gedacht. Die Motivation kommt und geht – aber die Routine bleibt.
2. Fortschritte neu definieren
Besonders nach einer Pause ist es wichtig, die eigenen Erwartungen anzupassen. Jeder Schritt zurück zur Bewegung ist ein Erfolg. Vielleicht bist du heute weniger fit als früher - das ist okay. Vergleiche dich nicht mit deiner Bestform von damals, sondern freue dich über jeden kleinen Fortschritt im Hier und Jetzt. Ob du heute eine Minute länger durchgehalten hast, die Treppe weniger anstrengend war oder du einfach mehr Energie im Alltag spürst - jede positive Veränderung zählt.
3. Pausen als Teil des Weges sehen
Die Erholung ist kein Luxus, sondern Notwendigkeit. Manchmal braucht der Körper eine Pause - und manchmal wird aus einer kurzen Pause auch eine längere. Das ist kein Scheitern, sondern Teil des Prozesses. Mein Motto lautet: "Lieber neu anfangen als aufgeben." Jeder Tag ist eine neue Chance, wieder einzusteigen.
4. Vielfalt entdecken
Manchmal braucht es nach einer Pause auch einen Neuanfang mit etwas Anderem. Es gibt so viele Möglichkeiten, aktiv zu sein. Vielleicht ist jetzt der Moment, etwas Neues auszuprobieren? Ob Spazieren, Schwimmen, Tanzen oder Krafttraining - jede Bewegung zählt. Experimentiere und finde heraus, was dir in deiner aktuellen Lebensphase gut tut.
5. Bewegung in deinem Stil
Der wichtigste Punkt: Finde deinen eigenen Weg zurück zur Bewegung. Was früher perfekt war, muss heute nicht mehr passen. Einige brauchen die Gemeinschaft im Fitnessstudio, andere finden ihren Rhythmus besser alleine. Manche starten lieber sanft mit Spaziergängen, andere wollen direkt wieder voll einsteigen. Es gibt kein richtig oder falsch - es gibt nur deinen Weg.
Dein nächster Schritt
Die beste Bewegungsform ist die, die du auch wirklich machst. Such dir etwas, das zu dir und deinem aktuellen Leben passt. Hab keine Angst vor dem Neustart - wir alle fangen immer wieder von vorne an. Fang klein an, bleib dran und entwickle dich in deinem eigenen Tempo. Der Rest kommt von selbst.
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